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Der Zweck bestimmt den Stil



Wie Sie Dinge sagen, ist mitbestimmend für Ihre Glaubwürdigkeit und Ihren Kommunikationserfolg. Wenn Sie z.B. für Journalisten schreiben, müssen Sie die Spielregeln der Medien einhalten, sonst landet Ihr Text im Papierkorb. Wir möchten hier vier Arten des Schreibens besprechen, die in der Unternehmenskommunikation häufig vorkommen.



Bei Presseaussendungen geht es darum, die Nachricht hervorzuheben, die die Aufmerksamkeit Ihres Zielpublikums auf sich ziehen soll. Darauf sollten die Schlagzeile und der Vorspann basieren. Die Struktur ist also nicht die eines Schüleraufsatzes, sondern sie entspringt den Nachrichtenwerten. Die ersten Aussagen sollten kurz und prägnant sein, nachher können Sie ins Detail gehen. Ihre Ausdrucksweise sollte konkret sein - für weitschweifige Abstraktionen haben Journalisten wenig Zeit. Verwenden Sie kurze Absätze und brechen Sie den Text mit Zwischentiteln auf.



Eine Unternehmenspräsentation liefert in der Form von Folien kurze Zusammenfassungen der Informationen, die mündlich vorgetragen werden. Die Inhalte sollten daher Graphiken, Tabellen und Listen von wichtigen Punkten sein. Wenn eine Folie wie ein vollgetipptes Blatt Papier aussieht, können Sie sicher sein, dass niemand sie lesen wird.



Ein Geschäftsbericht soll hauptsächlich Investoren und Analysten ansprechen und das Image des Unternehmens stärken. Die wichtigsten Erfolge und „Verkaufsargumente“ für die Aktie sollten gleich am Anfang zusammengefasst werden. Eine klare Struktur, die unnötige Wiederholungen vermeidet und schnelles “Durchfliegen” ermöglicht, ist ein Muss. Der Stil sollte Ihre Kompetenz untermauern, ohne zu sehr ins „Fachchinesische“ zu verfallen.



Bei den Inhalten von Webseiten ist die Devise: kurz und klar. Ansonsten verweisen wir auf die vielen guten Ratgeber im Internet.